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1. Beschreibung des Membran Probeentnahme- Ventiles mit pneumatischem Antrieb
1.1 Verwendungszweck
Die bestimmungsmässige Verwendung ist die Verbindung und das verschliessen von Rohrleitungen mittels Membran Probeentnahme- Ventilen mit pneumatischem Ventilantrieb, für die Aufnahme eines Mediums unter Beachtung der Betriebsbedingungen, die innerhalb der vorgesehenen Grenzen liegen müssen.
Die Probeentnahme- Ventile mit pneumatischem Ventilantrieb sind ausgelegt, gebaut und geprüft in Übereinstimmung mit der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG nach dem Regelwerk AD-2000
| 1.2 Angaben zum Membran Probeentnahme-Ventil mit pneumatischem Antrieb | ||
| Bezeichnung | Steril- Membran-Probeentnahme- Ventil mit pneumatischem Antrieb ( Valco MP ) | |
| Zeichnungs-Nr. | Register 16 Standard Katalog BBS-Systems | |
| Hauptabmessung | mm | DN 04 - DN 150 |
| Anschlüsse | orbital Schweissenden / Flanschen / Clamp / Quick Connect | |
| Hauptwerkstoffe / Anforderungen | 1.4435 / 316L / BN2 / ADW2 / DIN 17440 / ASTM 279 | |
| Nennwanddicken | Nach DIN / ISO / BS-OD / SMS Normen siehe auch technische Spezifikation der BBS-Systems | |
| Kategorie nach DGRL 97/23/EG | keine Kennzeichnung nach DGRL 97/23/ EG notwendig | |
| Konformitätsbewertung | nach DGRL 97/ 23 / EG | |
| Beteiligte benannte Stelle | TÜV-CERT-Zertifizierungsstelle für Druckgeräte des TÜV-Süddeutschland Kennummer 0036 örtliche Stelle CH 8304 Wallisellen Zertifikat Nr. CH-SVTI-03-03-28034-001 |
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| Konformitätserklärung Nr. | CH-SVTI-03-03-28034-016002 | |
| 1.3 Kennzeichnung | ||
| Art der Kennzeichnung | Geätzt / Nadelprägung | |
| Beschriftung | Material und Chargennummer / Rohrmasse / Firmennamen / max. Druck | |
| Lage des Fabrikschildes | kein Schild erforderlich | |
| Befestigung des Schildes | kein Schild erforderlich | |
| Hersteller | BBS-Systems AG / CH-8196 Wil (ZH) | |
| Fabrik-Nr. | keine Nummer erforderlich | |
| Herstellerjahr | Hergestellt seit 1995 | |
| zul. min. / max. Druck (bar ) | bar | -1 bis + 16 bar |
| min. / max. zul. Temperatur | °C | -30 °C bis + 135°C ( max. 45 min ) siehe entsprechende Dichtungsspezifikation |
| Fluid | Gase / Flüssigkeiten | |
| 2.1 Betriebsbedinungen | ||
| Fluidbezeichnung | Gase / Flüssigkeiten | |
| Fluidgruppe | Reinstmedien / Wasser / Prozessmedien | |
| zul. min. / max. Temperatur | °C | -30 °C bis + 150°C ( max. 45 min ) siehe entsprechende Dichtungsspezifikation |
| zul. min. / max. / Druck | bar | -1 bis + 10 bar, beachten Sie die Zusatzinformationen |
| Umgebungstemp. min. / max | °C | -20°C bis + 80°C / siehe entsprechende Dichtungsspezifikation |
| 2.2 Besondere Entwurfsmerkmale | ||
| Korrosionszuschläge | keine | |
| Autoklavierbarkeit | Ja | |
| Antrieb Material | PPS Kunststoff, schwarz nach den technischen Spez. der BBS-Systems AG | |
| Physikalische Merkmale | entsprechend den technischen Spez. der BBS-Systems AG | |
| Schweissnahtwertigkeit | gem. Orbitalschweissverfahren | |
| Beanspruchungsart | Druck / beachten Sie die Zusatzinformationen | |
| Ventilkörper Material | 1.4435 / 316L nach BN2 / AD-W2 / ASTM / BPE | |
| Pneumatikantrieb für Membranventile von BBS-Systems An pneumatisch betriebenen Ventilen setzt BBS-Systems den Pneumatik-Antrieb VALCO MP ein. |
| Pneumatikantrieb VALCO MP |
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| Edelstahl Pneumatikantrieb Der Edelstahl Pneumatikantrieb wird eingesetzt bei allen Grössen an: - 2-2 wege Ventilen - T-Ventilen - Probeentnahme Ventilen - Divert Ventilen - Block Ventilen - Special Ventilen |
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Aufbau der Armatur |
| 1) Optische Stellungsanzeige 2) Vollkunststoffgehäuse aus CoPA* 3) Vorgespannte Federpakete 4) Hubspindelbaugruppe aus Stahl rostfrei 5) Kolben CoPA 6) Anschluss für Steuerluft 7) Membrane EPDM oder PTFE * Dieses Material hat eine gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien aller Art. Für konzentrierte Säuren, die längere Zeit im Direktkontakt mit dem Gehäuse stehen, gilt nur "bedingt beständig" Bitte Rückfrage beim Lieferanten. |
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Federkraft schliessend
Im Ruhezustand ist das Ventil durch Federkraft geschlossen (siehe Fig. 1). Wird der Stellantrieb mit dem Steuer-medium beaufschlagt (Anschluss unten), öffnet das Ventil, entweicht das Steuer-medium, wird das Ventil durch Federkraft geschlossen. |
| Federkraft öffnend Funktion FO: Im Ruhezustand ist das Ventil durch Federkraft geöffnet (siehe Fig. 2). Wird der Stellantrieb mit dem Steuermedium beaufschlagt (Anschluss oben), schliesst das Ventil, entweicht das Steuer-medium, wird das Ventil durch Federkraft geöffnet. |
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Doppelwirkend Funktion DA: Das Ventil hat keine definierte Grundposition. Öffnen und Schliessen des Ventils wird durch Anlegen des Steuer-druckes an die entsprechenden Steueranschlüsse realisiert. (Anschluss unten: Öffnen |
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FC
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| FO
Funktion FO (Federkraft öffnend) |
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DA
Funktion DA (doppelt wirkend) |
| Technische Daten |
| Steuerschema/Funktionen Vorsteuer-Magnetventile siehe Zubehör |
| Max. zulässiger Steuerdruck |
| 7 bar für Funktion FC - Niedrigere Steuerdrücke durch Reduktion der Federpakete möglich 5 bar für Funktion FO und DA Steuermedium: Temp. Steuermedium max. 60° C Bezeichnungen: |
4. Montage
4.1 Dichtmaterialien
Das BBS-Systems Probeentnahme-Ventil ist mit einer Membrane als Dichtungsmaterial versehen. Die Membranen sind für den Einsatz in allen Aggregatszuständen geeignet.
BBS-Systems bietet Standard Membranen in folgenden Materialien an:
EPDM FDA geprüft Einsatztemperatur in Dampf bis max. 135° C maximal 45 Minuten Dauertemperaturbereich -30°C bis + 100° C
FEP FDA geprüft Einsatztemperatur -60° C bis max. 205° C
Selbstvertändlich sind auch andere FDA konforme Dichtwerkstoffe erhältlich.
Achtung !! Membran-Beständigkeitslisten bei BBS-Systems / Im Landbüel 1 / 8196 Wil
Telefon +41 / 1 /864 84 84 // Fax +41 / 1 / 864 84 90 / anfordern
Achtung !!
Achten Sie bitte darauf die Dichtpartie während
des Transportes
- der Montage
- des Einschweissens,
- der nachträglichen Reinigung
- der Lagerung
- des Reinigungsverfahrens zu schützen !!
Beachten Sie !
Sind die Schutzkappen entfernt besteht eine akute Verletzungsgefahr der Dichtpartie und der Schweissenden.
Werden diese verletzt, kann das einwandfreie funktionieren des Probeentnahme-Ventils nicht mehr garantiert werden.
Beachten Sie, dass Membranen aller Art einem Alterungsprozess unterworfen sind, welcher die Lebensdauer und die
Dichtfähigkeit dieser einschränkt.
Wir empfehlen Ihnen Membranen wie folgt zu Warten und zu Lagern
- Membranen aller Art müssen nach einer Einsatzdauer von 6 Monaten auf Beschädigung kontrolliert werden.
- Membranen aller Art müssen nach einer Einsatzdauer von 1 Jahr ersetzt werden.
- EPDM Membranen solten trocken und vor UV Bestrahlung geschützt ( schwarzer Kunststoffsack ) gelagert werden
- FEP- Membranen sollten trocken und vor UV-Bestrahlung geschützt ( schwarzer Kunststoffsack ) gelagert werden.
Achtung !! Membranen aller Art sollten nicht länger als 3 Jahre gelagert werden.
Folgende Membranen werden geliefert
EPDM Membranen
Eingedreht ( DIN DN 04 - ISO DN 08 + ISO DN 20 - ISO DN 65).
Eingedrückt ( ISO DN 10 - ISO DN 15 )
FEP Membranen
Eingedreht ( DIN DN 04 - ISO DN 08 )
Mit Bajonettanschluss ( ISO DN 10 - ISO DN 65 )
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zum Anbau der Membrane an den Ventilantrieb wir ein Druckstückbausatz mitgeliefert ( siehe Blid links ) Dieser besteht aus: -Dem Kunststoffdruckstück - Dem Druckstück Adapter ( beim Einsatz von EPDM Membrane aus Messing gefertigt ) - Einer Montagebeschreibung |
| Membranmontage an einen Hand-Antrieb Typ Valco MP und PP | |
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Nehmen Sie zur Montage der Membrane den Druckstück-Adapter wie im Bild links zu sehen, aus der Verpackung. |
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Schieben Sie nun den Druckstück-Adapter auf die Kolbenstange im Unterteil des Handantriebes, wie links Abgebildet. |
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Zentrieren Sie nun den Druckstück-Adapter im Antriebs-Unterteil wie abgebildet. Nehmen Sie das Kunststoffdruckstück aus dem Druckstückset zur Hand. Links abgebildet ein Druckstück Adapter für FEP Membranen ( aus Edelstahl gefertigt ) |
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Links abgebildet ein Druckstück Adapter für EPDM Membranen ( aus Messing gefertigt, dieser Adapter kann auf Anfrage auf in der Edelstahl Variante geliefert werden. ) |
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Nehmen Sie nun das Kunststoffdruckstück zur Hand, zentrieren Sie dieses auf dem Druckstück-Adapter und führen Sie die Verdrehsicherungen in die dafür vorgesehenen Schlitze ein. Schieben Sie das Kunststoffdruckstück bis zu dessen Anschlag in den Antrieb ein. |
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Nehmen Sie nun die mitgelieferte Membrane aus deren Verpackung und montieren Sie diese in die dafür vorgesehene Gewinde-Aufnahme ( EPDM Membrane ) / Bajonett-Aufnahme ( FEP Membrane ) - Zur Montage kein Oel oder Fett benützen !! Wenn nötig kann Glyzerin als Hilfsmittel verwendet werden. - Schrauben, drücken oder befestigen Sie die Membrane mit dem Bajonettverschluss am Druckstück des Ventilantriebes. - bringen Sie die eingeschraubte / eingedrückte Membrane in die richtige Position -> die Schraubenlöcher im Ventilantrieb müssen genau mit den Schraubenlöchern der Membrane übereinstimmen. Ziehen Sie die geschraubten Membranen von Hand gut fest. (Sie können für die Membranmontage beim Ventilantrieb DN 08 das Druckstück mit einen Stift durch das Entlüftungsloch am Ventilkörper gegen verdrehen sichern.) |
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- Schrauben, drücken oder befestigen Sie die Membrane mit dem Bajonettverschluss am Druckstück des Ventilantriebes. - bringen Sie die eingeschraubte / eingedrückte Membrane in die richtige Position - die Schraubenlöcher im Ventilantrieb müssen genau mit den Schraubenlöchern der Membrane übereinstimmen. - Ziehen Sie die geschraubten Membranen von Hand gut fest. (Sie können für die Membranmontage beim Ventilantrieb DN 08 das Druckstück mit einen Stift durch das Entlüftungsloch am Ventilkörper gegen verdrehen sichern.) Nun ist der Pneumatikantrieb zur Montage auf den Ventilkörper vorbereitet |
4.3 Schweissen des BBS-Systems Probeentnahme-Ventilkörpers
Alle Probeentnahme-Ventilkörper der BBS-Systems sind mit orbital Schweiss-, Clamp-, Verschraubungs-, Flansch-, oder Quick Connect-anschlüssen versehen.
Beachten Sie !! Alle BBS-Systems Probeentnahme-Ventilkörper sind totraumfrei. Das restlose Auslaufen des Ventikörpers kann nur bei richtiger Montage des Ventilkörpers garantiert werden.
Probeentnahme-Ventilkörper mit Orbital-Schweissanschlüssen lassen sich mit den Orbitalschweissmaschinen der meisten Orbital-Schweissmaschinenanbieter orbital schweissen.
Alle Schweissenden wurden mit grösster Sogfalt speziell zur Schweissung mit Orbitalschweissmaschinen gefertig.
Alle Schweissenden sind bei der Lieferung mit Endkappen gegen Verletzungen geschützt.
Achtung !! Um eine unbeabsichtigte Beschädigung der Schweissenden zu vermeiden entfernen Sie den Endenschutz erst kurz vor dem verschweissen des Probeentnahme-Ventilkörper. Beschädigte Schweissenden lassen sich nicht mehr optimal Orbital verschweissen.
Nicht vergessen !! Dichtpartie vor Beschädigung und verschmutzen Schützen.
BBS-Systems empfiehlt
- Den BBS-Systems Probeentnahme-Ventilkörper mit Orbitalschweissmaschinen zu schweissen. Dies garantiert eine einwandfreie, schnelle, saubere und wirtschaftliche Schweissung und damit Verbindungen welche höchsten Anforderungen gerecht werden.
- Selbstverständlich lassen sich die BBS-Systems Probeentnahme-Ventilkörper auch von Hand schweissen.
- Zum manuellen schweissen aller BBS-Systems Probeentnahme-Ventilkörper soll ein höherlegierter Schweisszusatz verwendet werden als das Grundmaterial des Ventikörpers und des Rohrendes aufweisen.
- Zur Schweissung soll immer ein Edelgas zugeführt werden.
- Formieren Sie Wurzelnahtschweissungen immer.
- Vor Beginn der Orbital- oder Handschweissung empiehlt BBS-Systems die Orbitalschweissanschlüsse formschlüssig zu heften. Wir empfehlen auch das Heften unter Schutzgas auszuführen. Nur dies verhindert fehlerhafte Schweissungen.
Achtung !! Es dürfen keine Spalten oder Unebenheiten an den zu verschweissenden Flächen vorhanden sein !
Rohrenden, welche zueinander nicht Plan verlaufen, können das Schweissergebnis negativ beeinflussen und sind deshalb zu vermeiden !
- Sind nach dem schweissen der Verbindung an den Rohrenden Schweissnahtreinigung oder Schweissnahtglättung mittels Schleifen oder Beizen vorgesehen, sollten Sie um ein richtigens funktionieren der Verbindung zu garantieren, vor dem Zusammenbau des Probeentnahme-Ventils folgende Punkte beachten:
- Entfernen Sie alle Schleifstaubreste vor dem Zusammenbau sorgfältig aus dem Probeentnahme-Ventilkörper.
- Achten Sie beim Reinigen der Schweissnaht mit einer Beize oder durch eine mechanisch materilabtragende Art darauf, dass Sie die Beschriftung auf dem Ventikörper nicht beschädigen oder gar ganz auslöschen.
- Entfernen Sie Resten einer Beize vor dem Zusammenbau sorgfältig aus dem Ventikörper.
- Vergewissern Sie sich, dass die Dichtpartie am Ventilkörper durch das handhaben beim Schweissen nicht beschädigt wurde.
Beschädigte Dichtpartien können zu undichten Verbindungen und Verletzung der Membrandichtung führen.
- BBS-Systems empfiehlt; zu allen Orbitalschweissungen ein Schweissprotokoll zu erstellen und zu den Anlageunterlagen abzulegen.
| Allgemeine Hinweise | ||
| Montagearbeiten, Peumatikinstallationen und Wartungsarbeiten aller Art, welche an Ventilen, Ventilantrieben , Ventilkörpern und Verbindungselementen der BBS-Systems durchgeführt werden, müssen von einem ausgewiesenen durch die BBS-Systems geschulten Fachmann/ frau, ausgeführt werden. Die BBS-Systems Probeentnahme-Pneumatikventile Valco MP und PP sollen wie folgt montiert werden: - Entfernen Sie die Verpackung und machen Sie eine Kontrolle der gelieferten Teile - Rohrenden zur Verschweissung mit dem Ventikörper vorbereiten. Dazu beachten Sie bitte unsere oben erwähnte Einbau- und Montage-Empfehlungen. - Nehmen Sie nun den Ventilkörper aus der Verpackung. - Zum einschweissen des Ventilkörpers beachten Sie bitte die oben erwähnte Schweissempfehlungen der BBS-Systems. - Zum einschrauben beachten Sie bitten die Einbauempfehlung für Schweissverschraubungen der BBS-Systems. - Zum Einbau des Ventilkörpers mittels Clamp- oder Quick Connectverbindungen beachten Sie bitte die Einbauempfehlungen für Clamp- oder Quick Connect Verbindungen. - Zum Einbau des Ventilkörpers mittels BBS-Systems Steril Schweissflanschen beachten Sie bitte die Einbauempfehlung für Schweissflanschen der BBS-Systems. Beachten Sie !! Alle BBS-Systems T-Ventilkörper sind totraumfrei. Das restlose auslaufen des Ventikörpers ist gewährleistet. Armaturen ( Ventile ) sind möglichst unmittelbar zu befestigen, dh. als Festpunkte auszubilden. Die Betätigungskräfte werden dann direkt und nicht über die Rohrleitungen übertragen. Membranventile und Rohrleitung müssen fluchten, damit die Armaturen von überlagerten Beanspruchungen frei gehalten wird. Beachten Sie die technische Dokumentation der BBS-Systems Die Entleerungswinkel entnehmen Sie bitte der technischen Doku. der BBS-Systems. - Reinigen Sie die Schweissstelle nach dem Schweissen. Bitte beachten Sie die Reinigungsempfehlungen der BBS-Systems |
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| Montage Probeentnahme-Ventiles pneumatisch Valco PP / NC | Montage Probeentnahme-Ventiles pneumatisch Valco PP / NO und DA | |
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- Nehmen Sie den Ventilantrieb aus der Verpackung und montieren Sie die beiliegende Membrane wie beschrieben in den Ventilantrieb. - Montieren Sie nun den Pneumatikantrieb Valco wie folgt auf den eingebauten Ventilkörper. - Reinigen Sie die Dichtpartie am Ventilkörper und kontrollieren Sie diese auf Beschädigung. - Nehmen Sie den Schraubensatz aus der Verpackung. - Legen Sie diesen in Griffnähe auf dem Montageplatz aus. Vergewissern Sie sich, dass die Einzelteile nicht verlorengehen können. - Schliessen Sie den Pneumatik-Ventilantrieb nun an das Pressluftsystem Ihrer Firma an. - Vergewissern Sie sich, dass der Ventilantrieb richtig und sicher mit der Luftzuleitung verbunden ist. Achtung !! Prüfen Sie den Pressluftdruck Ihrer Druckluftzuführung !! Regulieren Sie den Steuerdruck der Luftdruckzuführung zum Ventilantrieb vor der Ventilantriebsmontage auf 5 Bar !! Achtung!! Zu hohe Druckwerte sind gefährlich E X P L O S I O N S G E F A H R !! Mit zu tiefen Druckwerten öffnet sich das Ventil nicht !! Das Ventil ist funktionsunfähig !! Beachten Sie die technische Dokumentation der BBS-Systems |
Nach der Montage der Membrane montieren Sie den Ventilkörper wie unten beschrieben |
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Geben Sie nun Druck auf den Ventilantrieb. Der Ventilantriebskolben zieht die zuvor montierte Membrane an den Pneumatikantrieb. - Vergewissern Sie sich, dass die Membrane eng am Ventilantrieb anliegt. |
- montieren Sie die beiliegende Membrane wie beschrieben in den Ventilantrieb. - Reinigen Sie die Dichtpartie am Ventilkörper und kontrollieren Sie diese auf Beschädigung. - Nehmen Sie den Schraubensatz aus der Verpackung. - Legen Sie diesen in Griffnähe auf dem Montageplatz aus. Vergewissern Sie sich, dass die Einzelteile nicht verlorengehen können. - Vergewissern Sie sich, dass die Membrane eng am Ventilantrieb anliegt. ( Bild links ) |
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- Setzen Sie den Ventilantrieb auf den Ventikörper. Achten Sie darauf, dass die Schraubenlöcher am Ventilantrieb mit den Schraubenlöcher am Ventilkörper übereinstimmen. - Geben Sie einen der beiligenden Federringe aus dem Schraubensatz über eine der beiligenden Schrauben. - Setzen Sie die mit dem Federring am Schraubenkopfende ausgerüstete Schraube von der Ventilkörperseite her durch die Schraubenlöcher des Ventilkörpers. - Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn von Hand in den Ventilkörper ein. - Wiederholen Sie den Montagevorgang mit den restliche drei Schrauben. |
- Setzen Sie den Ventilantrieb auf den Ventilkörper. Achten Sie darauf, dass die Schraubenlöcher am Ventilantrieb und die Schraubenlöchern am Ventilkörper miteinander übereinstimmen. - Geben Sie einen der beiligenden Federringe aus dem Schraubensatz über eine der beiligenden Schrauben. - Setzen Sie die mit dem Federring am Schraubenkopfende ausgerüstete Schraube von der Ventilkörperseite her durch die Schraubenlöcher des Ventilkörpers. - Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn von Hand in den Ventilkörper ein. - Wiederholen Sie den Montagevorgang mit den restlichen drei Schrauben. |
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- Ziehen Sie nun die Schrauben gleichmässig und über Kreuz am Ventilkörper fest. Beachten Sie ! Ziehen Sie die Muttern immer über Kreuz fest. Beachten Sie die Anzugsmomente der Schraubenbefestigung des Ventilkörpers am Ventilantrieb in der technischen Dokumentation der BBS-Systems. Vor der Inbetriebnahme der Ventile ist dringend geraten, die Anzugsmomente der Schrauben nocheinmal zu überprüfen, da sich die Membranen im laufe der Zeit setzen können. Achtung !! keine Gewalt anwenden ! Zu grosse Anzugsmomente beschädigen die Membrane und den Ventilantrieb !! Beschädigte Ventilantriebe oder Membranen sind fünktionsuntauglich und können zu Fehlern führen !! - Sie können nun den Luftdruck am Druckluftsystem ausschalten. Der Ventilantrieb ist Drucklos. Das Ventil ist dicht geschlossen. |
- Ziehen Sie nun die Schrauben gleichmässig und über Kreuz am Ventilkörper fest. Beachten Sie: Ziehen Sie die Muttern immer über Kreuz fest. Beachten Sie die Anzugsmomente der Schraubenbefestigung des Ventilkörpers am Ventilantrieb in der technischen Dokumentation der BBS-Systems. Vor der Inbetriebnahme der Ventile ist dringend geraten, die Anzugsmomente der Schrauben nocheinmal zu überprüfen, da sich die Membranen im laufe der Zeit setzen können. Achtung !! Zu grosse Anzugsmomente beschädigen die Membrane und den Ventilantrieb !! Beschädigte Ventilantriebe oder Membranen sind funktionsuntauglich und können zu leckagen führen !! - Verbinden Sie nun den Ventilantrieb mit dem Pressluftsystem Ihrer Firma. - Vergewissern Sie sich, dass der Ventilantrieb richtig und sicher mit der Luftzuleitung verbunden ist. - Der Ventilantrieb ist Drucklos. Das Ventil ist geöffnet. |
Mit zu tiefen Druckwerten schliesst sich das Ventil nicht !! Das Ventil ist funktionsunfähig !! Beachten Sie die technische Dokumentation der BBS-Systems |
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Anzugsmomente der Schrauben / Abmessungen der Befestigungsgewinde VALCO MP
| Schraubensatz zu Ventiltyp VALCO MP BBS Artikel Nr. |
ISO ( 4200 ) |
DIN ( 11850 ) |
BS-OD ( Standard ) |
SMS ( 3008 ) |
Anzugs- momente Nm |
Schlüssel- weiten mm |
Schraube mm |
| 10.M04.12.A2.0 | DIN 04 - ISO DN 08 | DIN 06 - DIN 10 | DN 1/4 " - DN 1/2 " | SMS DN 06 - SMS DN 10 | 2 | 7 | M 4 x 12 |
| 10.M06.25.A2.1 | ISO DN 10 - ISO DN 15 | DIN DN 15 | DN 3/4" | SMS DN 15 | 2.5 | 8 | M 6 x 25 |
| 10.M08.30.A2.1 | ISO DN 20 - ISO DN 25 | DIN DN 20 - DIN DN 25 | DN 1" | SMS DN 20 - SMS DN 32 | 6 | 13 | M 8 x 30 |
| 10.M10.35.A2.1 | ISO DN 32 - ISO DN 40 | DIN DN 32 - DIN DN 50 | DN 1-1/2" - DN 2" | SMS DN 40 - SMS DN 50 | 15 | 17 | M 10 x 35 |
| 10.M12.40.A2.1 | ISO DN 50 | DN 2-1/2" | SMS DN 65 | 20 | 19 | M 12 x 40 | |
| Beachten Sie die technische Dokumentation für den Ventileinbau | |||||||
| Table by BBS-Systems / Copyright © by BBS-Systems | |||||||
Hinweis der BBS-Systems zu der Ihnen vorliegenden Einbauempfehlung:
Die Ihnen vorliegende Einbauempfehlung der BBS-Systems ist ausschliesslich zum Einbau von BBS-Systems Probeentnahme-Ventilen erstellt worden.
Für die Montage anderer Ventiltypen verlangen Sie die Einbauempfehlung für den vor Ihnen liegenden Ventiltyp
| Algemeine Hinweise zur Demontage der Ventile |
| Montagearbeiten, Peumatikinstallationen und Wartungsarbeiten aller Art, welche an Ventilen, Ventilantrieben , Ventilkörpern und Verbindungselementen der BBS-Systems durchgeführt werden, müssen von einem ausgewiesenen durch die BBS-Systems geschulten Fachmann/ frau, ausgeführt werden.- Stellen Sie sicher, dass die Leitungen leer sind. BBS-Systems empfiehlt ! Wenn immer möglich reinigen Sie die Leitungssysteme vor der Demontage des Ventilantriebes, auch zum wechseln der Membranen !! - - Setzen Sie sich mit dem Produktverantwortlichen Ihrer Firma in Verbindung !! Nehmen Sie sich Zeit !! und klären Sie : Ist der Leitungsinhalt für Personen und Umwelt gefährlich ?? Ist das Medium in der Leitung durch öffnen derselben gefährdet ?? Wie sind Personen, Anlagen oder das Medium vor Kontamination zu schützen ?? Ist der Werkschutz zu verständigen ?? Sind Rettungsgeräte vorhanden ?? Wer muss im Notfall informiert werden ?? - Sperren Sie die Leitung an welcher das defekte Ventil angeschlossen ist ab. Hinterlassen Sie einen schriftlichen Hinweis am Absperrventil. Geben Sie an. Wer, Wo, von Wann (Datum) bis Wann (Datum) um welche Zeit an der abgesperrten Leitung arbeitet. - Stellen Sie sicher, dass niemand die Leitung während der Wartungsarbeiten wieder in Betrieb nehmen kann. Kennzeichnen Sie den Absperrhahn !! Entfernen Sie das Ventil-Handrad und nehmen Sie es in Ihre Hosentasche. Ist es ein Pneumatikventil, unterbrechen Sie die Schaltstromzufuhr zum Absperrventil. Informieren Sie zuerst alle Mitarbeiter und den Prozessverantwortlichen. Kennzeichnen Sie im Schaltkasten, wie oben beschrieben, die Unterbrechung. Informieren Sie Ihren Chef schriftlich, wo Sie sich befinden und bis wann der Defekt behoben ist. Informieren Sie Ihren Chef wo sich das Handrad, die Abschaltung befindet. - Entleeren Sie die Leitung an welcher das defekte Ventil angeschlossen ist. Beachten Sie die obengenannten Punkte !! Schützen Sie sich und andere !!! Beachten Sie Ihre Firmen-Internen Vorschriften !! |
| Demontage des T-Handventiles Valco PM / MM ( Sie können dieses Vorgehen auch zum wechseln der Membrane anwenden ) - Drehen Sie im Gegenuhrzeigersinn am Handrad des Ventilantriebes bis zum Anschlag. Das Ventil ist geöffnet. - Lösen Sie nun mit einem dafür geeigneten Werkzeug die Schrauben über kreuz, von der Ventilkörperseite her. Beachten Sie !! Sichern Sie die Schrauben vor verlieren. Achtung !! wenn Sie die letzte Schraube gelöst und entfernt haben kann der Antrieb vom Ventilkörper abfallen !! Verletzungsgefahr !! - Entfernen Sie den Ventilantrieb von Hand vom Ventilkörper. Niemals Gwealt anwenden. Unter keinen Umständen mit einem harten Gegenstand ( z.B: Hammer ) gegen das Ventilantriebsgehäuse schlagen !! Lösen Sie eine am Ventilkörper haftende Membrane niemals mit einem spitzen oder harten Gegenstand ( Dichtpartie am Ventilkörper kann verletzt werden ). Verletzte Dichtpartien führen zur Undichtheit des Ventiles bei wieder Inbetriebnahme. - Drehen Sie das Handrad im Uhrzeigersinn bis die Membrane vollständig aus der Membranzentrierung ausgefahren ist. - Zum wechseln der Membrane, drehen oder ziehen Sie diese aus dem Ventilkörper. Zur Montage der neuen Membrane folgen Sie der Montageempfehlung für Handventilmembranen in dieser Montageempfehlung. - Montieren Sie den neuen Antrieb wie in der Beschreibung beschrieben. |
Hinweis der BBS-Systems zu der Ihnen vorliegenden Einbauempfehlung:
Die Ihnen vorliegende Einbauempfehlung der BBS-Systems ist ausschliesslich zum Einbau von BBS-Systems Probeentnahme-Ventilen erstellt worden.
Für die Montage anderer Ventiltypen verlangen Sie die Einbauempfehlung für den vor Ihnen liegenden Ventiltyp
5. Inbetriebnahme
Reinigung der Membran Probeentnahme- Ventile
BBS-Systems Steril-Membran-Probeentnahme-Ventile werden nach der Herstellung gereinigt und vor dem Versand auf Oberflächenverureinigungen geprüft.
Nach dem Verschweissen der Komponenten der Probeentnahme-Ventile müssen diese erneut auf Verunreinigung kontrolliert und wenn nötig gereinigt werden. Achten Sie vor dem Zusammenbau der Probeentnahme-Ventile darauf, dass:
- Sich keine Verunreinigungen welche die Dichtpartien und die O-Ringe beschädigen könnten zwischen den beiden Verbindungseinheiten befinden.
Achtung !! Verunreinigungen durch Schleifstaub, Beizeresten oder ungeeignete Reinigungsmittel können die Membranen zerstören die Verbindungen undicht werden lassen und die funktion des Ventiles gefährden oder ganz aussetzen.
Nach dem Zusammenbau werden die Rohrleitungssysteme normalerweise gereinigt. Dabei ist darauf zu achten, dass die verwendeten Reinigungsmittel die Membranen nicht beschädigen können.
Ist es aus prozesstechnischen Gründen notwendig, die Reinigung der Rorleitungssysteme mit sehr agressiven Medien, welche die Membrandichtungen beschädigen oder deren Zusammensetzung angreifen, so müssen, um das zuverlässige funktionieren der Probeentnahme-Ventile zu gewährleisten, die Membrandichtungen ausgetauscht werden.
- Schützen Sie die Dichtpartien vor Beschädigung
- Schützen Sie die Schweissenden mit Endkappen
- Schützen Sie die Verbindung vor Schmutz
- Sichern Sie den O-Ring vor verlieren
Achtung !! Durch agressive Medien angegriffene oder beschädigte Membrandichtungen können zu Leckagen führen.
Benützen Sie zum reinigen der Verbindung im zusammengebauten Zustand niemals Drahtbürsten oder Maschinen welche beim reinigen einen Oberflächenabtrag zur folge haben!!
Wenn Sie mechanische Rohrleitung-Kontrollgeräte benützen, beachten Sie, dass diese bei deren Benützung keine Beschädigung der Dichtelemente ( auch der Dichtpartien ) verursachen können.
6. Benutzung
6.1 Allgemein Hinweise
Der Betreiber hat die Probeentnahme-Ventile mit seinen Ausrüstungsteilen durch fachkundiges und unterwiesenes Personal derart zu betreiben und zu überwachen, dass Beschäftigte oder Dritte nicht gefährdet werden können. Schutzzonen sind einzuhalten. Der Betreiber muss entsprechende Betriebsanweisungen erstellen, damit das Bedien- und Wartungspersonal über den Betrieb der Probeentnahme-Ventile bzw. die Anlage die notwendigen Anweisungen erhält.
Entsprechende nationale Bestimmungen des Aufstellungslandes über den Betrieb der Probeentnahme-Ventile sind zu beachten.
6.2 Anfahrbetrieb
Die T-Ventile sind so anzufahren, dass sich aus dem Temperaturanstieg bzw. Druckanstieg keine unzulässigen Spannungserhöhungen und Druckschläge ergeben.
6.3 Normalbetrieb
Die Probeentnahme-Ventile dürfen nur betrieben werden, wenn die sicherheittstechnisch erforderlichen Ausrüstungsteile auf Dauer wirksam sind und während des Betriebes nicht ausser Funktion gesetzt oder in ihrer bestimmungsmässigen Wirkung geändert werden.
6.4 Ausserbetriebnahme
Die T-Ventile sind so abzufahren, dass sich aus dem Temperaturabfall bzw. Druckabfall keine unzulässigen Spannungserhöhungen und Druckschläge ergeben können.
6.5 Unsachgemässe Verwendung
Ergibt sich während des Betriebes der Probeentnahme-Ventile ein unmittelbarer Gefahrenzustand z.B. durch einen unvorhergesehenen Reaktionsablauf oder durch eine gefährliche Einwirkung von aussen, so sind die erforderlichen Gegenmassnahmen zu ergreifen ggf. sind die Probeentnahme-Ventile ausser Betrieb zu nehmen.
Eine besondere Prüfung der Probeentnahme-Ventile ist erforderlich, wenn bei einer Betriebsstörung der zulässige Druck um mehr als 10% überschritten wurde oder die zulässige Betriebstemperatur erheblich überschritten bzw. unterschritten wurde oder die Probeentnahme-Ventile bzw. ihre Ausrüstungsteile beschädigt worden sind.
7. Wartung
7.1 Allgemeine Angaben
Alle erforderlichen Massnahmen für Inspektion, Wartung und Instandsetzung sind in Übereinstimmung mit den nationalen Bestimmungen des Aufstellungslandes durchzuführen.
7.2 Schliessen und öffnen der T-Ventile
Die Probeentnahme-Ventile müssen derart veschlossen werden, dass alle konstruktiv vorgesehenen Verschlüsse bestimmungsgemäss verwendet werden. Dichtflächen müssen sauber und unbeschädigt sein.
Die Verschlussschrauben dürfen nur vorsichtig und gleichmäsig so weit angezogen werden, dass die beiden Rohrbauteile fest aneinander aufliegen. Die Anzugsmomente sind einzuhalten
An unter Druck stehenden Probeentnahme-Ventilen dürfen die Verschlussschrauben nur von ausgebildetem Personal, unter Beachtung besonderer Vorsichtsmassnahmen, nachgezogen werden.
An unter Druck stehenden Probeentnahme-Ventilen dürfen die Verschlussschrauben auf keinen Fall gelöst werden. Unfallgefahr !!
Die Verschlussschrauben der Probeentnahme-Ventile dürfen erst gelöst werden, wenn der Druckausgleich mit der Atmosphäre hergestellt ist. Der Druckausgleich mit der Atmosphäre ist nach dem Schliessen der Druckzuleitung und durch Entspannen bzw. Belüften unter Beobachtung eines Druckmessgerätes herzustellen. Danach sind die Verschlussschrauben derart zu lockern, dass sie den Ventilantrieb noch halten können. Anschliessend ist dieser leicht anzulüften und so weit zu lockern, dass er nicht mehr am Ventilkörper haftet.
Jetzt können die Verschlussschraube ganz entfernt und der Ventilantrieb entfernt werden.
Ist beim öffnen des Probeentnahme-Ventiles mit einer Gefährdung durch austretendes Fluid zu rechnen, sind besondere Schutzmassnahmen z.B. persönliche Schutzausrüstung erforderlich.
7.3 Wartung und Inspektion
Die Probeentnahme-Ventile sind regelmässig durch fachkundiges Personal so zu warten, dass sie bei den aufgrund der vorgesehenen Betriebsweise zu erwartenden mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen auf Dauer dicht bleiben.
Entsprechend den Betriebsbedingungen und Erfahrungen sind vom Betreiber durch Betriebsanweisungen die notwendigen Massnahmen für die Wartung und Inspektion festzusetzen.
Zu den Inspektions- und Wartungsarbeiten gehören insbesondere die Überwachung und Sicherstellung der
- Dichtheit
- Kennzeichnung
- ordnungsgemässe Funktionsweise der Sicherheits- und Warneinrichtungen
7.3.1 Wiederkehrende Prüfung durch zugelassene Überwachungsstellen
Es sind die in den Aufstellungsländern anwendbaren nationalen Bestimmungen zu beachten.
7.4 Instandsetzung
Alle schadhaften Verschlusselemente z.B. abgenutzte, rissige und verbogene Schrauben, ausgebrochene oder sonst beschädigte Verschlussmuttern, verbogene Klammern oder Bügel, beschädigte Dichtungen dürfen nicht mehr verwendet werden und sind durch gleichartige neue zu ersetzten.
Instandhaltungsarbeiten, die die Sicherheit des Probeentnahme-Ventiles beeinträchtigen können, wie Massnahmen die die Werkstoffeigenschaften z.B. durch Schweissen, Kalt- und Warmverformung verändern, dürfen nur in Übereinstimmung mit den nationalen Bestimmungen des Aufstellungslandes und nur mit dem schriftlichen Einverständnis der BBS-Systems durchgeführt werden.
8. Mitgeltende Unterlagen
Druckgeräte Richtlinie 97 / 23 / EG
Regelwerk AD-2000
Entsprechende nationale Bestimmungen.
Einbaumasse
technische Spezifikationen BBS-Systems AG
Erstellt:
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